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Auszug aus:
Das Seehundsfell

Eines Tages ging ein Mann im Osten im Myrtal an den Felsen am Meer vorbei. Als er an einem Höhleneingang vorbei kam, hörte er aus der Höhle Gesang und Musik. Vor der Höhle lagen viele Seehundsfelle. Eins nahm er mit, trug es nach Hause und schloss es in einer Truhe ein. Später ging er noch einmal zu dieser Höhle. Am Eingang saß eine junge, sehr schöne Frau. Sie war völlig nackt und weinte sehr. Das war der Seehund, dem das Fell gehörte, das der Mann mitgenommen hatte. Der Mann gab dem Mädchen Kleider, tröstete sie und nahm sie mit nach Hause. Sie lebte fortan bei ihm und mochte ihn auch sehr. Aber oft saß sie traurig da und sah auf das Meer hinaus.

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